20.Vom Bildungs-Zivilisations-Kultur-Lernen (Bildungs- eines neuen Zeitalters). 901.) Bildungs-Kultur-Lernen ist überwiegend wissen, reden und die Eigeninteressen stehen im Vordergrund (leere * Siehe auch Gesellschafts-und Einzelmensch 902.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind Erziehung, Bildung, Sozialisierung,Berufsausbildung, Karriere, Macht, Besitz, seine Steuern und Sozialabgaben zahlen, gesellschaftlicher Bekanntheitsgrad, das Aus- und Erleben,immer das Neueste kaufen können der Sinn und das Ziel aller Lebensbemühun-gen. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen werden Erziehung, Bildung, Sozialisierung, Berufsausbildung, Karriere, Macht, Besitz gesellschaftlicher Bekanntheitsgrad usw. bei einer Berufung neutralisiert und wertlos. Das Aus- und Erleben werden immer unwichtiger und einzig und alleine das Berufungsziel ist der Leitstern und wird zur stärksten Lebenssinnmotivation. 903.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen sind kluge Zitate-Sprü- 904.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen erzähle ich wie ich war, was ich alles gemacht und erworben, wie viele Autogramme ich gegeben habe und welche Positionen ich inne hatte. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen, erzähle ich, was ich bin ist nichts, aber was ich suche und sein werde ist alles. 905.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen führt die berufliche Be- 906.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt: Wer während seines Arbeitslebens höheren Belastungen ausgesetzt ist, hat * Siehe die Gliederungspunkte:
* Die innere (Geist)welt ist nur reine Information. Daher kann sie aus sich heraus nichts Neues schaffen. Eine Weiterentwicklung in der inneren Welt kann nur über den Umweg des Informationsaustau- sches der materiellen, sinnlichen Welt als Erkenntnismittel zum Entwicklungs- Individualisierungs-Zweck geschaffen werden und die vielen schönen Dinge und aller Besitz, welcher nach dem Tod wert- los geworden sind, haben ihren eigentlichen Entwicklungs-Individualisie- rungs-Sinn durch die De-und Entmaterialisierung im Unsterblich- keitslernen bekommen. Der Geist braucht die Beziehung mit der materiellen Welt als polare Spannung, die erst in den sinnlichen Entwicklungs-Lebens-Widerspruchs-Reizen des praktischen Alltags- weltlebens gegeben ist.Deshalb muss der Sinn des Lebens im diessei- tigen Erdenleben geschaffen werden. 907.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen steht die äussere Ar- 908.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist die Lebensarbeits- 909.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen stellt sich die Frage, *I.) Die Traueranzeigen sind ein überholtes, zeitwidriges Spiegelbild einer oft nur entwicklungslosen Vergangenheit, wo der Verstorbene nur alt und älter geworden geworden ist und die Jahre an sich keinen Wert darstellen. Jeder kennt die vielen alltäglichen Todesanzeigen, welche die Unternehmen für ihre ehemaligen Mitarbeiter inserieren. " Über 48 Jahre bis zu seiner Verrentung hat er seine Arbeitskraft und ausgezeichnetes Fachwissen zur Verfügung gestellt. Seine Zuverläs- usw". Nach dem evolutionären Arbeitsverständnis sind aus der Entwicklungs-(bringschuld)brille betrachtet achtundvierzig Jahre in gleicher Berufs-und Tätigkeitsausübung im gleichen Unternehmen "verlorene Jahre" und kein lobenswerter Arbeitswert. Es war damals II.) Man lernt einen Beruf ohne dass dieser einen Lebenssinn hat. Es stellt sich die Frage, ob z.B. die ersten drei Berufsausbildungsjahre als Berufsfindungsphase die nächsten 48 Lebensjahre bestimmen und ich als Arbeitnehmer, um des "Arbeitsplatz-Erhaltenswillens " an meinem Leben vorbei und ohne wirklichen Sinn lebe, weil der Entwicklungs- lebensverlauf ein anderer geworden ist ("Aussitzenmentalität"). Jede (Arbeits)zeit ohne Entwicklung bleibt dann vergeudete Lebenszeit ("Entwicklungsmentalität"). 910.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen liegt der Schlüssel für 911.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen stehe ich bei einem 912.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gibt es Entschul- * " Ein Gutes ist nicht wider einem anderen Guten "* 913.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen hat man mit 17 Jahren noch grosse " Karriereträume "( jugendlicher Stern). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen mit 67 Jahren noch grosse " Entwicklungsträume ".Glücklich ist der, welcher sein Arbeits-und Lebensende mit dem Anfang seines Lebens in Ver- bindung setzen kann und die Kindheit sich darin vollendet und ist sich sicher, dass dieser Weg von Anfang an, in der Kindheit und Jugend als Lebensfundament, festgelegt war"*. * Es ist die Fortsetzung von dem Individualisierungsstreben des vorherrschenden Sturm-und-Drang-Jugendverständnis der ersten Jugendzeit im Sinne von äusserer Aufbruchstimmung, Suchbe- wegung, Weltverbesserung (und daran noch schuld sein) und ein Tatendrang als Protest und Aufschrei gegen die vorherrschenden, versteinerten, erstarrten gesellschaftlichen Lebensverhältnisse der Anpassungs- und Vereinnahmungszwänge der überkommenen Gewohnheitstraditionen und Revolte machen zu dürfen als das Vorrecht der Jugend zum inneren Sturm- und Drang-Sinn-Jugend-Verständnis als zweite (Alters)jugendzeit im Geiste der Entwick- lungsreife, Erneuerung, Wandlungsfähigkeit, Lebenssinnschaffung und Protest und Aufschrei gegen die " lahme, gesellschaftliche Rentner-Privatier-Rolle " ohne Aufgabe und die innere Unruhe als Entwicklungssuchdrang als Re -volte gegen das kulturelle Ab- stempeln des Alters und das kann es noch nicht gewesen sein. Siehe Textfortsetzung in evolutionäre Altjugend 914.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen herrschen immer noch die klassischen Aufwärts-Berufskarrieren eines Universi- 915.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen heisst es, dass die 916.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen schreibt am Ende seiner Karriere ein erfolgreicher Manager mit 75 Jahren seine Bio- 917.) Beim Berufs(ausbildungs)lebenslauf wurde bspw. das Berufsbild " Gross-und Aussenhandelskaufmann " auf einer * Friedrich Wilhelm Heinrich Raiffeisen war ein deutscher Sozialre- 918.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen steht z.B. eine Hoch- * Das digitale Zeitalter hat bspw.eine praktische, virtuelle ökono- mische,technische Bildungs- Berufs-, Kommunikations-und Kultur- dimension und eine noch tiefere idealistische , transzendierende Lebens-Entwicklungs-Dimension z.B. vergleichbar mit der Erfindung der Buchdruckerkunst konnten erst Martin Luthers reformatorische Ideen eine Verbreitung finden und zu einer Bewegung werden. Die weltweite Ver-netzung erlaubt es, was als eine höhere technische Entwicklungsstufe der Ideenverbreitung weltweit eingestuft wird, selbst Bekannter,eine Entwicklungsnatur, von den Eltern nur als Träumer titulierter und " stilles, verborgenes Vorbild " bspw. " im Leseraum Internet " schweigend in einem Block, in sozialen Medien oder auf der eigenen Webseite als Pionier der Entwicklung das Wort ergriffen hat in Anlehnung an den Philosophen Friedrich Nietzsche dass,wenn Schweiger reden, die Welt den Atem anhält. Die ehe- maligen Lehrer, Vorgesetzte und Kollegen, weil alle über wachsen, werden zu "demütigen Schülern " und es wird eine Ehre sein ihn zu kennen und ein Vorbild darstellt für alle.Erst die Verkanntheit und fehlende Anerkennung bilden die grösste Motivation, nach innen und seinen eigenen Weg zu gehen. Es hat sich noch immer nicht überall herum gesprochen, dass Visionäre oft Träumer waren und diese " die Welt verändert haben und verändern, die im vorherrschenden Reich 919.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen herrscht das traditionelle Verständnis von Arbeitsplatzwechsel und Arbeitssuche vor. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen herrscht ein evolutionä- * Bei dem neuen Arbeitsverständnis ist der Arbeitsplatz nicht auto- matisch "Arbeit an sich ", sondern erst das Ergebnis von individueller Entwicklungs-Auseinandersetzungs-und Überwindungs (Tranzen- dierungs- De-und Entmaterialisierungs)arbeit. Das alte Arbeitsver- ständnis bedeutete bisher, dass Arbeit vorhanden und genug zu tun ist, wäh- rend beim evolutionären Arbeitsverständnis Arbeit " Teil der menschlichen Entwicklung " ist, weil ich mich mit ihr auseinander- setzen, mir die Arbeitsmöglichkeiten erst erschaffen muss und "Arbeit durch sich selbst" als "Stellenwunder" interpretiert werden kann,wo der ideale Arbeitgeber man selbst ist. Es ist bei der Arbeit lernen, wie die Arbeit weiter geht. Wir sind nicht wegen der Arbeit da, sondern die Arbeit ist wegen uns da.Durch die Arbeitsindividuali- sierung stehe ich nur mit mir im "Selbstverbesserungs-Wettbewerb" und deshalb ist der Entwickler unersetzlich. Diese erlebte Selbstbio- grafie hat Bleibendes geschaffen und " Führungsspuren hinterlassen ". Diese Tätigkeit war ein Entwicklungsreifeschritt für eine nächste, höhere (Berufungs)tätigkeit. 920.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen bedeutet " Karriere " immer mehr Geldverdienen, Spass und Erfolg und irgend- * Die Berufsbezeichnungen und akademische Titel wie Elektroinge- fühlt er sich in keinem Erlern-und studierten Beruf mehr richtig II.)Künstliche Intelligenz (Nr.1609-1619) führt zwar einerseits zu Arbeitsplatzverlusten, was die Notwendigkeit Arbeitsplatzwechsel und Anpassungen auf dem Arbeitsmarkt erfordert (je geringer der Arbeitswert, desto schneller geht die Arbeit zu Ende),aber entwicklungsandererseits dieses wie nachstehend am Beispiel einer Traueranzeige erläutert als Segen betrachtet wird*.
921.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen erzählt jemand, wie er z.B. in einer Berufskrise existentiell gezwungen war, jede erdenkliche Tätigkeit ohne Rücksicht auf Art der Beschäfti- ung und die Höhe der Bezahlung anzunehmen, um wirt-schaftlich " über die Runden zu kommen " (abstraktes, vorbildloses Zuhörerwissen). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen bin ich z.B. bei einer Berufskrise existentiell gezwungen, jede erdenkliche Tätigkeit ohne Rücksicht auf die Art der Tätigkeit und die Höhe der Bezahlung anzuneh- men, um wirtschaftlich " über die Runden zu kommen " (tragfähiges Orientierungs-Vorbild-Wissen und die Stufe zum nächsten, höheren Entwicklungs-Berufungsfortschritt)*. *I.) In diesem "Entwicklungs-Kultur-Lernen -Kontext" ist dem Autor namentlich ein Entwicklungs-Berufungs-Selbstzzerissenheits-Leidens-Suchweg einer fast selbstaufopfernden Wahrheitssuche in Frankfurt/Main bekannt, wo der "Kreuzweg" aus den S- und U-Bahn Stationen dieser Stadt bestand, wo jeweils ein- und ausgestiegen wurde, um für einige Monate und das über viele Jahre lang bei den dort ansässigen Unternehmen mit einfachen Helfertätigkeiten, obwohl gut (aus)- gebildet und vielen Erfahrungen im fortgeschrittenen beruflichen Alter in solchem instabilen Arbeitsumfeld " sein Kreuz auf diesem Weg" getragen hat und die geübte Demut oft zur Versagerdemütigung wurde,nur um seinen sozialen Verantwortlichkeiten und seinem "Entwicklungs-Individuations-Gewissen " nachzukommen, um Ruhe zu finden und keine Selbstverwirlichung auf dem Rücken anderer zu betreiben. Der Ertrag der vielen Tätigkeiten waren am Ende auch noch abzuzahlende Schulden, weil der Verdienst sich oft nur am Mindestarbeitslohn orientierte und am Monatsende oft nicht wusste, wie lange das Geld reichen würde, auch wenn im Nachhinein die Schulden segensreicher waren, als wenn während dieser Zeit viel Geld verdient worden wäre. Wer durch viele Tätigkeiten hindurch auch in Berufen, die er nicht gelernt oder studiert hat zur Berufung gelangt d.h., sonst zu nichts nutze war und damit immer wieder neu anfängt, muss sich ständig neu einarbeiten, damit erst einmal zu einem ernie- drigenden Nichts " werden und fängt auch auf der Gehaltsskala meis- tens unten an. Auch besteht die Gefahr als bspw. fünfundfünfzig-plus-Jähriger überhaupt keine Arbeit zu finden oder nur eine Beschäfti- gung, die sonst keiner z.B. "Callcenter" (Telefonverkauf, was früher "Klinken putzen" genannt wurde) machen wollte. Dass durch den jahrelangen Entwicklungs-Such-Individualisierungs-Anti-Karriere-Weg in prekären Jobs mit niedrig bezahlten (Aus-hilfs)tätigkeiten die spätere zu erwartende Altersrente nach der derzeitigen (deutschen) Sozialgesetzgebung auch viel niedriger sein wird und zur Rentnerar- mut werden kann, ist ein weiterer sozialökonomischer Nachteil. II.) Den niedrigsten Status z.B. hat die Arbeit, die immer wieder getan werden muss, wie putzen, kopieren, abschreiben und deshalb wenig Anerkennung erhält und auch sinnlos zu sein scheint. Aber auf dem Entwicklungslebensweg gibt es keine Nebensachen. Auch die sozial niedrigen, schlecht bezahlten, langweiligen,stumpfsinnigen, geist- II.) Wenn das Kleinste sich mit dem Grössten vermählt, wird das Grösste geboren. Im kleinsten Punkt sammelt sich die grösste Kraft. Für religiöse Naturen. 922.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen bildet der Staat und die Gesellschaft das "Ersatzgehäuse" im Diesseits, wo Geset- ze,Besitz,Sicherheit,Wissenschaft die geltende Normen sind, weil vor der Aufklärung das religiöse, mittelalterliche, kos- mische Gebäude, in dem der Mensch Schutz und Geborgen- heit fand, zusammen gebrochen war. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen bildet der Staat und die Gesellschaft das Ersatzgehäuse, wo das Diesseits als Mittel, Chiffre und Gele- genheit zum jenseitigen Entwicklungs-Individualisierungs-Sinnzweck im De-und materialisierungs- , Unsterblichkeits-jenseits und Kulturlernen betrachtet als die geltende Norm sein wird.Siehe Textfortsetzung in Die-Zukunft-des-Chris- tentums * I.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird (Bildungs)bewusstsein und das (Lebens)sein gleich-und absolut gesetzt,Die Erscheinung und das Wesen hinter der Erscheinung werden gleichsetzt, was es aber nicht ist und nur einen Ausschnitt darstellt. Das Bewusstsein des Men- schen ist nichts gesichertes, festes und verlässliches, sondern etwas unzuverlässiges, unsicheres, unplan- bares und undefinierbares. Es bedarf nur weniger Schwankungen, Veränderungen, Modenwechsel, Lebens-,Werte- und Weltkrisen oder einer falschen Entscheidung, um den Menschen wieder in die magische Schicksalswelt sinken zu lassen. Hier beginnt der Einzelne wieder zu begreifen, dass seine Selbstgewissheit, seine Autonomie auf schwankenden Füßen steht und seine Lebensexistenz sich nicht mehr alleine darauf begründen lässt und einer anderen Fundamentierung bedarf auch wenn es legalisiert ist. Kultur und Bewusstsein sind Mittel die zur Verwand- lung führen, aber sie sind diese Verwandlung nicht selber. Sie sollen diese nur ermöglichen.Kultur und Bewusstsein sind aber labile Grössen die weder aus eigener Kraft existieren noch vom Wissen der Schöpfung getragen werden. Sie sind abhängig von der Kraft des Menschen sie zu tragen und weiter zu entwickeln und brechen zu-sammen, wo ihr keine neue Kraft mehr zukommt. Die Kraft erlahmt, wo der Mensch ihr Eigenwirklichkeit zubilligt und seine Existenz davon abhängig macht. Der Mensch darf sich nicht alleine auf die erarbeitete Zivilisations-und Materialismuskultur und das Bildungs- bewusstsein begründen und seine Lebens-Sinnexistenz davon abhängig machen (Aussenblick), weil das einer anderen Begründung eines Entwicklungslernbewusstseins (Innenblick), was das Leben übersteigt, bedarf,wenn es tragen soll.Nachdem Descartes im " cogito ergo sum " die Selbstgewissheit des Bewusstsein behauptet und an die Stelle der Selbstgewissheit der religiösen (Glaubens)erfahrung gesetzt hatte, hat die Philosophie der Neuzeit das Bewusstsein als alleinige Realität vertreten und das (Ich)bewusstsein als alleinige Wirklichkeit ansah. Dass seit der Renaissance gewachsene Vertrauen in den Verstand ist durch die Quantenphysik wieder gesunken,weil es als gesichert gilt,das die Naturwissenschaft aus Irrationalismen besteht und die Ratio deshalb nicht als absolut gesetzt werden kann, und somit unverlässlich ist. II.) Auch war die Aufklärung einem folgenschweren Irrtum unter- legen zu glauben, der Mensch könnte Kraft der kritischen Vernunft bei sich selbst und bei Null ohne religiöses Traditionserbe beginnen, ohne sich über tausend Jahre lange, akkumulierte, religiöse Substanz klar zu sein, von der die Aufklärung selber noch zehrte, wobei Bildung als Vollendung des menschlichen Wesens begriffen wurde. Die Vernunftsreligion der französischen Revolution dauerte noch nicht einmal ein Jahr. III.) Die Geburtsgeschichte des ehemaligen Bürgertums erfolgte weniger aus dem Geiste der Freiheit, sondern aus dem Geiste der Ordnung. Die Freiheit wurde der Sicherheit untergeordnet. Es war 923.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen war es möglich in dreis- sig Jahren zum reichsten Geldstaat der Welt aufzusteigen (z.B. Katar, Land im mittleren Osten). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist es möglich innerhalb einer Generation zum reichsten Kulturstaat aufzusteigen (Entwicklungsland im Hier und Jetzt, was von jedem Einzelnen potentiell erobert werden kann). 924.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen träumt jeder von einem Gewinn mit seinem "Megalos "bei der deutschen Ferseh- 925.) Bildungs-Kultur-Lernen ist der Lernprozess, mit den derzeitigen lebenspraktischen Umständen zurecht zu kommen (fünfzig Lebensprozent). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Lernprozess mit dem zukünftigen Weiterleben zurecht zu kommen (einhundert Lebensprozent)*. * "Lebensprozent" sind Symbolzahlen 926.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen lerne ich als Student im Studienfach " Kinderpädagogik" drei Theorien über Kindererziehung. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen bin ich Familienvater von drei Kindern und habe keine Theorie mehr. 927.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird mein Lebenslauf erzählt (Vergangenheitsbiografie mit Schattenseiten). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen zählt nur die Tagesform "des hier und jetzt". Meine z.B. (Fitness)tagesform am Marathon Starttermin vom 07.05.2017 ist nur eine belanglose Fußnote (Gegenwartsbiografie des wenn ein Mensch jetzt gut ist, ist er so gut, als wenn er nie schlecht gewesen wäre )*. * Gott ist ein Gott der Gegenwart, wie er dich findet so nimmt er dich und sieht nicht an was du gewesen bist, sondern was du jetzt bist. Wenn der Mensch sich von der Sünde gänzlich abwendet, so tut Gott, als wenn er nie in Sünde gefallen wäre*. 928.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen werden Führungskräfte 929.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen entstehen bei Schulfehl- 930.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen liegt die Zukunft unserer Gesellschaft heute noch bei den Spitzensteuersatz zahlenden Leistungsträgern im Staat, welche diesen tragen. Beim Ent- * Die Individualität wird in der Gesellschaft (noch) nicht gefordert und spielt noch überhaupt keine Rolle. Die Gesellschaft ist aber nicht fähig aus sich heraus sich zu wandeln, der Gesellschaftsmensch ist wenig entwicklungsfähig und nicht der wirkliche Mensch, sondern nur der sich entwickelnde Einzelne ist wirklich und die tragende 931.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird bei Erwachsenen * Siehe auch "Neubewertung der Kindheit und Jugend" in evolutio- näre Altjugend 932.) Bildungs-Kultur-Lernen hat die Entwicklung und Gestal- tung des Bewusstseins zum Ziel, welche keine Beziehung zu unserem Wesen hat, welches nur ein Kostüm ist, welches man nach der Schule trägt, darin sich bewegt und benimmt, aber der individuellen Art fremd ist und unserer Seele als Lebensgrundgefühl widerstrebt. Entwicklungs-Kultur-Lernen hat die Entwicklung und Gestaltung des Individualbewusst- seins zum Ziel, welches sich in der permanenten Entwick- lungs streben in den bewussten Lebensauseinanderset- zungen auf dem persönlichen Entwicklungs-Individuations- weg sich bildet, alles zur Tugend wird und ich bewusstseins- authentisch bin. Es ist der Weg von der Verwandlung der Welt, um diese in der Aussenwelt z.B. eine Krise bspw. durch Reformen, Technik, Schutzmassnahmen und viel Geld zu verbessern und retten zu wollen und der Andere der Schul- dige ist und der Mensch will und kann bleiben wie er ist zur Verwandlung des Menschen in seiner Innenwelt, wo der Mensch sich im Entwicklungs-Individualisierungs-Prozess wandelt, weil dieses das Ganze darstellt und dieses der einzige Punkt ist, wo in der Welt wirklich etwas geschieht und deshalb ist er " der Nabel der Welt ", macht den Unterschied aus, ist das Besondere, braucht nichts zu beweisen und beneidet niemanden mehr. So wir wir sind, ist die Welt.Nicht die Welt, sondern ich bin das Problem.Die Probleme des Einzelnen sind so komplex und gewaltig, genauso gross wie die Probleme der Welt sind. Jeder Mensch ist sein eigenes Universum und bewegt sich dem geistigen Weltzentrum parallel.Aber was ich geworden bin und weiter noch werde, bin ich nur aus mir selbst geworden und es waren nicht andere Menschen und keine Bildungserleb- nisse, welche mich geformt oder andere Förderer, welche *I.) Die nicht irrende, individuelle Lebensrichtung als Entwicklungs- lernprogramm und Lebensindividualordnung sind eingeboren und es ist der Lebensformkraftwille als das kategorische " Individual-Logos" des entwicklungsschöpferischen Bauplan-Lebensprinzips der Unverwechselbarkeit, Einzigartigkeit und Notwendigkeit. Es ist der Pulsschlag des Lebens und in jedem Menschen als Lebensprinzip, Bewegungs- und Formursache als das Ursächlichste, Eigentliche und Träger der Lebensvorgänge in gleicher Weise " als individuelles, natürliches Eigengesetz " angelegt und bei Entwicklungsreife ist es " höchstes Leben in Aktion "ein Leben lang. II.) Unsere Zivilisationskultur legt ohne Selbstbestimmung fest, wie 933.) Beim Bildungs-Kultur-Lernern steht das zertifizierte Wissen im Vordergrund. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen stehen die nicht zertifizierten Lebensübungen zum Beispiel
*Das gotische Lernprinzip erhebt den Anspruch, den substanziellen Entwicklungs-Lebens-Glauben wieder herzustellen (entwicklungsbil-
934.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt der als stark und wissend, wer viel von der Sache weiss. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt, wer glaubt ist stärker und wissender, als der, wer viel weiss, weil der Glaube auch das Nichtwissen mit einschliesst. Das Wissen ist nicht tragend, deshalb bin ich schwach, aber der felsenfeste Glauben als schweigendes Wissen ist tragend und deshalb bin ich stark*. *Siehe auch den Gliederungspunkt "Glauben und Vertrauen" in Christentum-frueher-und-heute 935.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gibt es nur eine Richtung die nach oben. Es ist nur ein mehr und noch mehr dazu- lernen, Optimierung, Qualifizierung, ,Zertifizierung und Kultivierung. Entwicklungs-Kultur-Lernen braucht überall *Es ist das Nobeldilemma in allem. Der Friedensnobelpreis wird an den und die verliehen, die sich für den Frieden einsetzen und seine Erfindung (Dynamit) nicht andere gegen (als Waffe)anwenden. 936.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen bin ich Bürgermeister 937.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen empfindet der Autor es als Ehre, wenn seine Sätze zitiert werden. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen erfüllt die stillen Vorbildentwickler im Lande ein Stolz, wenn ihnen gefolgt wird*. *I.) So wir wir sind, ist die Welt. Jeder Mensch ist sein eigenes Universum und bewegt sich dem geistigen Weltzentrum parallel. Wer seinen Mittelpunkt gefunden hat, wird zum Mittelpunkt für die Anderen.Der Einzelne geht seinen Weg und die anderen werden darin mitgezogen und erzogen. Weil er seinen Vorbildweg auch nach- weislich zu Ende gegangen wurde und weiter gegangen wird, weil sich ein Einzelner bis in die Wurzeln in allen Lebensbereichen umgestaltet hat, hat er wirkungspotentiell "theo- logisch" den Nachfolgeweg als Unmittelbarkeit für die an- deren frei gemacht und ohne dafür zu kämpfen,diese sich selbstverstärkend auf geistigen Fernwirkungs- wege fortsetzt.Was er sagt wird gemacht und er ist machtvoller als alles Geld der Welt.
pansionsmagie gibt jedem die Chance, in den (Vorbild)kraftraum einzutreten wenn diese auch das praktische Moment der Verände- rung beinhaltet, diese transzendierende Möglichkeit (durch Selbst- entwicklung) für noch Grösseres wahrzunehmen. Der Raum ist nicht begrenzt, sondern so gross, wie der gedacht werden kann. Es ist we- niger die Kunst des Möglichen, sondern im Rahmen des Möglichen, wozu ich auch wirklich reifebereit bin als eine neue Kulturkategorie des Kulturlernens,wo ich meiner Le- benswelt in der Auseinander- setzungs-Überwindung gegenübertrete und Kultur schaffe.
medische Punkt und prima causa (Heils-,Entwicklungs-,Nachfolge-und Lebenswert), auf den es ankommt. Wenn der Mensch sich durchge- rungen und den Vorbildweg gegangen ist, ist das wie ein Tropfen, welcher ins Meer fliesst, wo das Meer sich in den Tropfen verwandelt und ein Einzelner zur Menschheit wird und nicht der Tropfen zum Meer wird. Der kleinste aller Sa-- men kann den grössten Baum hervorbringen und ein einzig erwachter Mensch kann eine neue Menschheit entstehen lassen. Es ist die Bewahrheitung, dass "die Stillen im Lande" die lautesten Gedanken haben. Das ewige Wort wird nur in der Stille laut.
mann kennt. Der Nimbus des Vorbildes bleibt erhalten nur durch Distanz. Salopp gesagt ist das Vorbild der Mann, der anderen Beine macht, aber auch der glimmende Docht, wo die Menschen ihre Leuchte anzünden. Das Vorbild besitzt die grösste Klugheit und ver- gisst um der Sache willen sich selbst, seinen Vorteil und seinen " Egostolz ". Ein Vorbild will obwohl überall gegenwärtig, anonym und unsichtbar bleiben und als Stiller, Verborgener im Lande nicht sicht- bar zu existieren braucht. Er genügt sich selbst und will nur unter der Tarn- kappe Unscheinbarkeit (da)sein*. 938.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen glaube ich an die gute Bildung und berufliche Ausbildung als meine Zukunft. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen glaube ich an den "jugendlichen Stern" in mir, der mich leitet und weiter treibt als meine Zukunft. 939.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird versucht gedanklich sich zu vervollkommnen,was eine Illusion bleibt (Silvester- vorsätze, aber ich bleibe der in war und bin). Beim Entwick- lungs-Kultur-Lernen wird versucht Im aktiven, gesellschaft- lichen Verantwortungsleben sich in der Entwicklungsbe- wegung sich an den Lebenswiderständen jeden Tag stillschweigend weiter zu vervollkommnen (Tagesresümee)*. * Die innere Geist-und Gedankenwelt ist nur reine "Information". Da- her kann sie aus sich heraus nichts Neues schaffen. Eine Weiterent- wicklung in der inneren Welt kann nur über den Umweg des Informa- tionsaustau- sches der materiellen, sinnlichen Welt als Erkenntnis- mittel zum Entwicklungs-Individualisierungs-Zweck geschaffen werden . Der Geist braucht die Beziehung mit der materiellen Welt als polare Spannung, die erst in den sinnlichen Entwicklungs-Lebens-Wider-spruchs- Reizen des praktischen Alltagsweltlebens gegeben ist. Ohne Lebensreize ermattet das Leben. Aussen und innen sind un- lösbar miteinander verbunden.Der Mensch spiegelt sich in seiner Umwelt und die Umwelt spiegelt sich im Menschen. Er erkennt die Aussenwelt nur durch sich und erkennt sich selber nur über das Mittel der Aussenwelt. Daher kann sie aus sich heraus nichts Neues schaffen. 940.) Bildungs-Kultur-Lernen ist Glaubensvermittlung und Glaubensunterweisung eines Transzendenzglaubens sozialisierend, erzieherisch, unnatürlich religiös, theologisch und pädagogisch abstrakt (Altevangelisierung). Beim Ent- wicklungs-Kultur-Lernen gechieht die Glaubensvermittlung und Glaubensunterweisung in einer Lebenskrisenbetroffen- heit als Glaubenserfahrung und Entwicklung der Lebens- grundkraft als quantenphysikalisches und quantentheologi- 941.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird der Glaube nur als christliches Kulturerbe religiös verstanden oder basiert auf Lücken in unserem Wissen über die Welt. Es ist die Glau- benslehre eines Martins Luther, eines Thomas von Aquin, eines Meister Eckhart und die Summe des rechtsmässigen anerkannten religiösen Offenbarungs- und Gottesglaubens an eine höhere Macht. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen wird der Glaube zu einem objektiven Begriff, selbst Kultur und wird die kirchliche Frömmigkeit genommen. Unter 942.) Zum Bildungs-Kultur-Lernen gehört auch Tugenden lernen. Als bürgerliche Tugenden bezeichnet werden insbesondere Ordentlichkeit, Sparsamkeit, Fleiß, Reinlich- * I.) Siehe auch Das Gesetz des Lebens ist der Widerspruch II.) Siehe auch den Gliederungspunkt "Werte, Ethik, Moral, Tugend, Gebote" in Christentum-frueher-und-heute 943.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen mache ich mir Notizen über das Gelernte. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen mache ich mir in der Tagesreflexion"Seelennotizen" als Entwick- 944.) Bildungs-Kultur-Lernen vollzieht sich das Lernen an einem bestimmten, festgelegten Lernort (Schul- und Lernortadresse). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist situatives lernen, wo ich mich gerade "im hier und jetzt" befinde und was gerade der Lernaugenblick erfordert (z.B. im Kranken- haus). 945.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist der Mensch vor der Entwicklungsreife-Nr.782 unterwegs von sich selbst weg, was nicht anders sein kann. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist der Mensch bei der Entwicklungsreife-Nr.782 unterwegs auf dem Entwicklungsweg zu sich selbst, was nicht anders möglich ist*. * I.) Das Gesetz des Lebens ist ihr Widerspruch. Die Tugend wird nur in der Verführungsschwachheit vollbracht, weil diese zur Entfaltung das Gegenteil bedarf. Das Gute ist erst das Gute und eine Tugend, wenn II.) Siehe auch "Irrtumslernen" Nr.240-243 in Kulturlernen-6 946.) Bildungs-Kultur-Lernen ist bildungsneutral und hat seine Wurzeln in der Vernunfts- und Moralethik des Philosophen Immanuel Kant (weltanschaulich freier Werte- * Siehe auch den Gliederungspunkt Werte, Ethik, Moral, Tugend, Gebote in Christentum-frueher-und-heute 947.) Bildungs-Kultur-Lernen ist eine pragmatische, wissen- schaftliche Philosophie des Gewordenen (Gefundene, geschichtliche Abgeschlossenheit, abstrakte Schulphilo- sophie). Entwicklungs-Kultur-Lernen ist eine metaphysische 948.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen lässt sich fast jedes Substantiv mit dem Kulturbegriff edikettieren wie z.B. Firmenkultur, Arbeitskultur, Unterhaltungskultur, Esskul- mir geschieht, wenn ich mich verändere, meine Vergan- genheit aufarbeite durch De-und Entmaterialisierung, (Entsinnlichung), Kultur(Verwesentlichung), das gotische Lernprinzip(Vervollkommnung) das Unsterblichkeitslernen (Entweltlichung) das Jenseitslernen (Vereinheitlichung) das Individualisierungs-Bringschuldprinzip der Entwicklungsungslosigkeit (Individuierung), und danach nicht mehr der Gleiche bin wie vorher (Der Entwicklungsbegriff wird zu einem neuen Kulturbegriff)*. *I.) Religion ist die Substanz der Kultur und Kultur ist die Form der Religion, was unsere Kulturwelt bis auf den heutigen Tag bestimmt hat, aber heute nur eine Zivilisationskultur (Irreli- gion) ist. Die zweite Natur des Menschen (Kulturkonsum, Spasskultur und seine Kauf- kultur) hat die erste Natur des Menschen (Individualgenese)ersetzt, überformt und dieser Kulturrelativismus hat das Prädikat "Kultur" als Alibifunktion nicht mehr verdient, weil unter der "Tarnkappe Kultur" alles (z.B. Ess- und Trinkkultur, Unternehmenskultur, Wohnkultur, Aktienkultur, Palaverkultur (Talkschows),Reisekultur, politische Kultur, Theaterkultur) in Verbindung gebracht wird, was im eigent- lichen kulturellen Sinne kulturlos ist und auch kein Kulturraum geschaffen wird, weil kein Mensch sich dadurch jemals verändert hat und nur zu besseren Zivilisten werden.Die Kultur ist zur Zivilisation und aus der Kunst ist ein Wirtschaftzweig geworden.Das Menschliche gehört an die Spitze, sonst bleibt es Unkultur als Lebensstandard. Der Mensch steht der Kultur nicht mehr gegenüber, sondern ist nur noch ein (besessener und besitzender) Teil von ihr. Der Mensch existiert nur als halbwegs kultivierter Mensch, weil sich ohne diese innerhalb der gesetzlichen Normen und Gesetze der gesellschaft- lichen- und wirtschaft- lichen Ordnungsspielre geln, der Menschen- rechte und in- ternationalen Konventi-onen auch ganz gut kulturarm und ohne individuellen Lebenssinn leben lässt.
systems, der sozialen Stabilität, am neuen Opernhaus, an der moder- nen Architektur, den Besucher- zahlen der kulturellen Einrichtungen, der Bildungsqualität, den Kulturreisen, dem Mäzenatentum etc. Unsere Kultur wurde „auf dem Altar von Wirtschafts-und Konsum- inte- ressen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen geopfert". Das Wesentliche der modernen Kultur besteht primär aus materiel- len, technischen Errungenschaften, wissenschaftlichen Erkenntnis- sen und viel Geld. Preisvergleiche von Produkten sagen jedem mehr, als z.B. ein Literatur- vergleich zwischen Lessing, Goethe und Schiller. Es glaubt keiner ernsthaft, dass "das Kulturelle" noch einen Einfluss auf eine bessere Welt hat. Unsere Kulturhüter (Denker, Professoren, Lehrer, Geistes-und Naturwissenschaftler, Kulturpolitiker und deren Vertreter ) haben noch nie einen wirklichen Einfluss auf Wirtschaft und Politik und auf die Entwicklung eines jeden Einzelnen ausgeübt. Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungsniveau des Einzelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Museen, sondern die Anzahl der Entwicklungseinzel- nen.Deshalb ist Entwicklungs-Kultur-Lernen der Meinung, dass wir einer Kultur angehören, deren Kultur in Gefahr ist, an den Mitteln der Kultur zu Grunde zu gehen" (Friedrich Nietzsche, Philosoph).Es ist auch Franz Kafkas (Schriftsteller) tiefe Erkenntnis, dass er "die Verneinung der Kultur unseres Geistes als Rettung des Geistes " ansieht.Siehe Textfortsetzung Nr.85 in Kulturlernen-3*. 949.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt wohlerzogen ange- angepasst sein ist heutzutage in der gesellschaftlichen An- passung von grossem Nachteil, weil es einen von seiner Indi- viduationsentwicklung abschliesst (unlinearer-dialektischer Lebensweg)*. * In Anlehnung an Oscar Wilde, irischer Schriftsteller. 950.) Bildungs-Kultur-Lernen ist gesellschaftliches Integra- * I.) Im Kern geht es ist um die Feststellung Meister Eckharts, das II.) Unsere kulturellen Werte sind nicht mehr geeignet auf Höheres als nur Geld zu verdienen und nichts Grösseres kennen als ihren Alltag zu verweisen, um die Sehnsucht nach oben wachzurufen, was man selbst noch nicht, aber Menschenaufgabe ist und verwirklicht werden soll. Die Uffizien, klassischen Musikkonzerte oder gelesene Schriftsteller z.B. haben nicht mehr die Kraft......Siehe Textfortset- zung Nr.85 in Kulturlernen-3 Siehe Beispielfortsetzung Nr.951-Nr.1000 in Kulturlernen-21 |
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